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By Prof. Dr. Martin Avenarius (auth.), Jan Dirk Harke (eds.)

ISBN-10: 3642271367

ISBN-13: 9783642271366

ISBN-10: 3642271375

ISBN-13: 9783642271373

Der besondere Einfluss der Rhetorik, den das Werk des spätklassischen Juristen Papinian kennzeichnet, hat auch das Urteil späterer Juristen über seine wissenschaftliche Leistung geprägt und gleichermaßen Anerkennung und Ablehnung provoziert. Seine Methode der Rechtsfindung zu erkunden conflict das Ziel einer Tagung im Kloster Bronnbach. Die hierzu geleisteten Beiträge gelten der Regelbildung und den Absurditätsargumenten bei Papinian, seiner Argumentation in Pfandrechtsfragen und bei der Testamentsauslegung, seiner Haltung zu Freilassungs- und Prositutionsverboten bei Sklavenverkäufen und der Herausbildung einer Vorform des Anwartschaftsrechts zum Schutz bedingt freigelassener Sklaven sowie schließlich seinem Werk über den Ehebruch.

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51 Wie die Beispiele bei Aristoteles zeigen,52 genügt nach der antiken Lehre für eine derartige Abstrahierungsleistung, dass das Beispiel von seinen spezifischen faktischen Umständen getrennt und auf jeden Täter bezogen wird. Diese Bedingung ist hier erfüllt, denn anstatt von Stiefsohn und Stiefmutter (§ 5) oder Pollio (§ 6) erstreckt § 7 die Strafverschonung auf alle Täter, unabhängig von der Art des incestum. 53 Dadurch gewinnen die unsicheren Verschonungsgründe an Gewicht, die sicheren dagegen geraten unter den bis dato nicht thematisierten Vorbehalt der fehlenden Anklage.

Turpin, Formula, cognitio, and proceedings extra ordinem, RIDA, 46 (1999), 499-574. Zur Bedeutung des Babatha-Archivs in diesem Zusammenhang vgl. a. D. 76 77 40 U. 81 Methodisch gesprochen wären Konstitutionen im Strafprozess der cognitio extra ordinem mithin viel einfacher heranzuziehen als im Verfahren der durch die lex gebundenen quaestio. Unter dieser Prämisse könnte man ein Festhalten an der lex mithin als Indiz für die Fortgeltung der Verfahrensart der quaestio ansehen, während ein direkter Rückgriff auf constitutiones als Rechtsquelle dagegen als Hinweis auf die cognitio extra ordinem gewertet werden könnte.

24 Dass es sich um eine Ausnahme handelt, hebt auch der Vergleich zwischen incestum und adulterium hervor: Obwohl der Inzest eine schwerere Tat darstelle ( natura graviora) sei er bisweilen auch bei Männern milder als das adulterium zu bestrafen. 25 Diese neue Regel wird im Folgenden (§§ 4–6) durch Beispiele erhärtet und in § 7 nochmals im Klartext formuliert. Bevor die Herleitung dieser Regel zu würdigen ist, sind zunächst einige Auffälligkeiten in der Darstellung hervorzuheben. III. Besonderheiten der Darstellung Hierzu gehören zunächst einige (scheinbare) Redundanzen des Textes sowie die die Kernfrage verhüllende Darlegung.

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